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	<title>Jagdbekleidund</title>
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	<description>Die Jagd: Ein spannendes Gebiet!</description>
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		<title>Der Beruf des J&#228;gers</title>
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		<pubDate>Sat, 21 May 2011 12:25:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jagen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>

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		<description><![CDATA[Unterschieden wird allgemein zwischen dem Berufsj&#228;ger und dem Freizeitj&#228;ger. W&#228;hrend der Freizeitj&#228;ger eine Jagdpr&#252;fung ablegt, und dadurch f&#252;r einen festgelegten Zeitraum die T&#228;tigkeit der Jagd in Jagdgebieten aus&#252;ben darf, absolviert der Berufsj&#228;ger eine 3-j&#228;hrige Ausbildung im Dualen System, und z&#228;hlt zu den klassischen Ausbildungsberufen. Der Berufsj&#228;ger nennt sich nach bestandener Ausbildung offiziell Revierj&#228;ger. Die Ausbildung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.jagdbekleidung.org/wp-content/uploads/2011/05/Jaeger1-300x200.jpg" alt="" title="Der J&#228;ger: Ausbildung und Beruf" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-7" /><strong>Unterschieden wird allgemein zwischen dem Berufsj&#228;ger und dem Freizeitj&#228;ger. W&#228;hrend der Freizeitj&#228;ger eine Jagdpr&#252;fung ablegt, und dadurch f&#252;r einen festgelegten Zeitraum die T&#228;tigkeit der Jagd in Jagdgebieten aus&#252;ben darf, absolviert der Berufsj&#228;ger eine 3-j&#228;hrige Ausbildung im Dualen System, und z&#228;hlt zu den klassischen Ausbildungsberufen. Der Berufsj&#228;ger nennt sich nach bestandener Ausbildung offiziell Revierj&#228;ger.</strong></p>
<p><span id="more-6"></span></p>
<h2>Die Ausbildung zum Berufsj&#228;ger</h2>
<p>Zeit immer mehr per se zu einem Aussterben von Traditionsberufen f&#252;hrt, da sie h&#228;ufig nicht mehr zeitgem&#228;&#223; sind, auch ein generell geringer Bedarf an diesem Berufsstand. Selbst nach der Ausbildung f&#228;llt es den Jungj&#228;gern h&#228;ufig schwer an entsprechende Arbeitspl&#228;tze zu gelangen. Hier sp&#252;rt man sehr deutlich den gravierenden Einfluss von Wirtschaft, Fortschritt und Zivilisation, und der Tatsache, dass der Wildbestand heute kaum mehr k&#252;nstlich eingegrenzt, sondern im Gegenteil, nicht selten nur unter gro&#223;en Bem&#252;hungen sogar erhalten werden muss. Neben den eigenen F&#228;higkeiten und dem vorgeschriebenen Ma&#223; an Fachwissen muss sich der Auszubildende also auch mit dem Umstand besch&#228;ftigen, dass die sp&#228;tere tats&#228;chliche Aus&#252;bung des Berufs auch ein St&#252;ck weit mit Gl&#252;ck zu tun haben wird.</p>
<p>Die Ausbildungszeit zum Berufsj&#228;ger dauert, wie in fast allen Ausbildungsberufen bei uns, drei Jahre, wobei es unter Besitz eines bereits g&#252;ltigen Jagdscheines die M&#246;glichkeit gibt die Ausbildungszeit entsprechend zu verk&#252;rzen. Auch eine bereits abgeschlossene handwerkliche oder landwirtschaftliche Ausbildung kommen f&#252;r eine Verk&#252;rzung der Lehrzeit in Frage. Der Jagdschein muss jedoch sp&#228;testens im Rahmen der Ausbildung dennoch erlangt werden, da sonst keinerlei M&#246;glichkeit besteht seinen Beruf auch tats&#228;chlich auszu&#252;ben. Der Jagdschein, und dessen Anspruch an die Pr&#252;fung der F&#228;higkeit zum Umgang mit Schuss- und Jagdwaffen ist also getrennt von der Ausbildung zum Revierj&#228;ger als solche zu verstehen.</p>
<h2>Ausbildungsinhalte</h2>
<p>Die Ausbildung zum Revierj&#228;ger (Berufsj&#228;ger) gestaltet sich in Anspruch und thematischer Gebiete &#228;u&#223;erst umfangreich. Fachwissen &#252;ber die verschiedenen Wildarten, &#252;ber Wildbiologie und die Ern&#228;hrung der einzelnen Tiere, sowie nat&#252;rlich Arbeitsschutz und Unfallverh&#252;tung, in Verbindung mit Natur- und Artenschutz, sowie Umweltschutz und Landschaftspflege sind Voraussetzungen und Bestandteil der Lehrinhalte und Abschlusspr&#252;fungen zum J&#228;ger. Hinzu kommen Grundlagen der Forstwirtschaft und selbstverst&#228;ndlich der Umgang mit Jagdwaffen. Bewirtschaftung von Wildbest&#228;nden und allgemeine Revierkunde stehen ebenso auf dem Plan wie der Umfang und rechtliche Aspekte von Jagdhunden und deren Haltung und F&#252;hrung. Im Rahmen der Wildbiologie sind auch die Erkennung und Bek&#228;mpfung von Wildkrankheiten wichtig, Art- und Bestandserhaltung bzw. Eind&#228;mmung, und fundiertes Wissen &#252;ber Lebensr&#228;ume des Wildes. Dar&#252;ber sind pr&#228;ventive Ma&#223;nahmen, bspw. gegen Wildsch&#228;den, und forstwirtschaftliche Inhalte wichtig und gegeben. S&#228;mtliche Themen werden im Rahmen einer dreiteiligen Abschlusspr&#252;fung erfragt, die sich in eine m&#252;ndliche, eine schriftliche sowie eine praktische Pr&#252;fung aufteilen. Die Pr&#252;fung zum Revierj&#228;germeister ist nach bestandener Ausbildung nebst zweij&#228;hriger praktischer Erfahrung m&#246;glich.</p>
<h2>Was genau macht ein J&#228;ger?</h2>
<p>Im Fokus des J&#228;gers stehen die Erhaltung von Wildbest&#228;nde sowie deren Kontrolle nach &#246;kologischen, &#246;konomischen und gesundheitlichen Gesichtspunkten. Die Jagd selbst dient haupts&#228;chlich dazu Flora und Fauna im Gleichgewicht zu halten, sowie Gefahren durch wildlebende Tiere notfalls einzud&#228;mmen. Selbstverst&#228;ndlich geh&#246;rt es auch zu den Aufgaben des J&#228;gers den Wildbestand vor unbefugten J&#228;gern (Wilderern) zu sch&#252;tzen. Umweltschutz, Forst- und Landwirtschaft sowie der Dienst sowohl am Menschen wie auch am Tier sind die Kernpunkte der aktiven Aus&#252;bung des Berufs des Revierj&#228;gers. Die Arbeitsgebiete werden dabei in Zonen wie Flachland und Hochgebirge unterschieden, die verschiedene Anforderungen mit sich bringen. </p>
<p>Foto: Bergringfoto &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Die Pr&#252;fung auf dem Weg zum J&#228;ger</title>
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		<pubDate>Wed, 11 May 2011 11:43:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jagen]]></category>
		<category><![CDATA[Prüfung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die J&#228;gerpr&#252;fung ist zentraler, ma&#223;gebender und abschlie&#223;ender Teil des Jagdscheins, welcher den Inhaber berechtigt die T&#228;tigkeit der Jagd unter den geltenden Bestimmungen &#252;ber einen bestimmten, vorher festgelegten Zeitrahmen auszu&#252;ben. Nur das erfolgreiche Bestehen dieser Pr&#252;fung berechtigt einen f&#252;r den Titel J&#228;ger und die damit verbundene Aus&#252;bung der Jagd. Ohne Jagdschein ist das F&#252;hren von Jagdwaffen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.jagdbekleidung.org/wp-content/uploads/2011/05/Frau-Waffe-200x300.jpg" alt="" title="Der J&#228;ger und der Weg dort hin" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-26" /><strong>Die J&#228;gerpr&#252;fung ist zentraler, ma&#223;gebender und abschlie&#223;ender Teil des Jagdscheins, welcher den Inhaber berechtigt die T&#228;tigkeit der Jagd unter den geltenden Bestimmungen &#252;ber einen bestimmten, vorher festgelegten Zeitrahmen auszu&#252;ben. Nur das erfolgreiche Bestehen dieser Pr&#252;fung berechtigt einen f&#252;r den Titel J&#228;ger und die damit verbundene Aus&#252;bung der Jagd. Ohne Jagdschein ist das F&#252;hren von Jagdwaffen, sowie das Jagen und T&#246;ten von Wild eine Straftat, und wird entsprechend hoch bestraft. Die J&#228;gerpr&#252;fung wird auch als „Gr&#252;nes Abitur“ bezeichnet, da die Anforderungen sehr hoch sind, und die traditionelle Kluft des J&#228;gers in einem dunklen Gr&#252;n gehalten ist. Die Anforderungen sind derart spezifisch und hoch, dass bereits w&#228;hrend des Lehrgangs und vor der Pr&#252;fung ein Gro&#223;teil der Teilnehmer abspringt. Dar&#252;ber hinaus bestehen nur ein Bruchteil der Pr&#252;flinge die Jagdscheinpr&#252;fung – die Durchfallquote ist enorm hoch, und garantiert die F&#228;higkeiten der absolvierten J&#228;ger.</strong></p>
<p><span id="more-25"></span></p>
<p>Die Teilnahme ist gesetzlich ab dem 15. Lebensjahr erlaubt, die Ausstellung eines Jagdscheines kann jedoch nicht vor dem 16. Lebensjahr erfolgen.<br />
Der Jagdschein wird aber nicht automatisch nach erfolgreicher Pr&#252;fung ausgestellt, sondern es bedarf weiterer Kriterien, die zuvor erf&#252;llt sein m&#252;ssen. Diese w&#228;ren bspw. ein einwandfreies polizeiliches F&#252;hrungszeugnis in Verbindung mit der Unbedenklichkeitsbescheinigung zum F&#252;hren von Schusswaffen, sowie eine gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung speziell f&#252;r J&#228;ger. Ohne diese beiden Voraussetzungen ist auch die bestandene Pr&#252;fung noch keine Legitimation f&#252;r die Jagd. Dar&#252;ber hinaus darf der Berufsj&#228;ger trotz abgeschlossener Ausbildung ohne nicht aktiv seinem Beruf nachgehen.</p>
<h2>Pr&#252;fungsanforderungen</h2>
<p>Die Pr&#252;fung des J&#228;gers ist in drei Teile gegliedert und umfasst eine m&#252;ndliche, eine schriftliche sowie eine praktische Pr&#252;fung. Dar&#252;ber hinaus wird diese Pr&#252;fung noch durch eine Schie&#223;pr&#252;fung erg&#228;nzt, die den einwandfreien Umgang mit der Jagdwaffe unter Beweis stellen soll. Denn nur ein zuverl&#228;ssiger und versierter Sch&#252;tze ist auch ein guter Berufsj&#228;ger.<br />
Dar&#252;ber hinaus muss der Anw&#228;rter auf den Berufsstand des J&#228;gers Kenntnisse in folgenden Bereichen nachweisen: Wildbiologie, Tierarten, Wildpflege, Jagdbetrieb, Wildschadensverh&#252;tung, Waffenrecht, Land- und Waldbau, F&#252;hrung von Jagdwaffen, Waffentechnik und F&#252;hrung von Jagdhunden.</p>
<p>Auch hygienische und andere Ma&#223;nahmen bei der Behandlung von Wild, sowie die Beurteilung des Zustands des Wildbrets geh&#246;ren zum fundamentalen Wissen des J&#228;gers, da dieser nach erfolgreicher Pr&#252;fung auch dazu berechtigt ist erlegtes Wild als Frischfleisch zu zerlegen, entsprechend aufzubereiten und in den Verkauf zu bringen. Landschaftspflegerecht, Umweltschutz und Tierschutz sind weitere wichtige Aspekte im Beruf des Lebens.</p>
<h2>Die Schie&#223;pr&#252;fung</h2>
<p>Der professionelle Umfang mit der Jagdwaffe (Feuerwaffe) wird in der Schie&#223;pr&#252;fung sowohl abgefragt wie auch In der Schie&#223;pr&#252;fung muss das K&#246;nnen mit Flinte, B&#252;chse und Kurzwaffe unter Beweis gestellt werden. Auch hier variieren die Anforderungen je nach Bundesland. Stehende und bewegliche Ziele m&#252;ssen unter verschiedenen Voraussetzungen getroffen werden. Stehend, liegen, sitzend, mit aufgelegter Waffe oder freih&#228;ndig, alle Varianten werden getestet.</p>
<p>Um die Schie&#223;pr&#252;fung zu bestehen muss eine Mindestanzahl der vorgegebenen Ziele in jeder Kategorie getroffen werden. Jede Kategorie z&#228;hlt hierbei f&#252;r sich, es ist demnach nicht m&#246;glich ein schlechtes Ergebnis der Flinte mit einem besonders guten Resultat der B&#252;chse auszugleichen.<br />
Sollte ein Teil der Schie&#223;pr&#252;fung nicht bestanden werden, so kann dieser noch am selben Tag einmal wiederholt werden. Wenn auch der zweite Versuch ohne Erfolg verl&#228;uft ist die Pr&#252;fung beendet und gilt in allen Bereichen als nicht bestanden.</p>
<p>Foto: Vladimir Mucibabic &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Der Begriff Jagdwaffe</title>
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		<pubDate>Tue, 10 May 2011 07:39:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jagen]]></category>
		<category><![CDATA[Waffe]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Jagdwaffe wird grunds&#228;tzlich jede Waffe bezeichnet die f&#252;r die Aus&#252;bung und die Bed&#252;rfnisse der Jagd angefertigt, und auch als solche anerkannt wurde. Sie dienen &#252;berwiegend der Jagd von Wildtieren, allumfassend d&#252;rfen aber auch Fangnetze und Angeln als Jagdwaffen angesehen werden. Bei der Jagd im Sinne des Themas setzt der J&#228;ger heute fast ausschlie&#223;lich auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.jagdbekleidung.org/wp-content/uploads/2011/05/Jagdwaffe-199x300.jpg" alt="" title="Die Jagdwaffe: Ein &#220;berblick &#252;ber die verschiedensten Arten" width="199" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-23" /><strong>Als Jagdwaffe wird grunds&#228;tzlich jede Waffe bezeichnet die f&#252;r die Aus&#252;bung und die Bed&#252;rfnisse der Jagd angefertigt, und auch als solche anerkannt wurde. Sie dienen &#252;berwiegend der Jagd von Wildtieren, allumfassend d&#252;rfen aber auch Fangnetze und Angeln als Jagdwaffen angesehen werden. Bei der Jagd im Sinne des Themas setzt der J&#228;ger heute fast ausschlie&#223;lich auf die Schusswaffe. Sie ist nach waidm&#228;nnischen Gesichtspunkten die schnellste, effektivste und t&#246;tungsgerechteste Jagdwaffe. Die Art der T&#246;tung von Jagdwild ist staatlich geregelt, so dass die Nutzung von nicht zur Jagd zugelassenen Waffen in vielen L&#228;ndern einschlie&#223;lich Deutschland nicht erlaubt sind und somit unter Strafe stehen.</strong></p>
<p><span id="more-22"></span></p>
<p>Jagdwaffen unterliegen dabei einem gewissen Status unter J&#228;gern. Nicht selten werden insbesondere Schusswaffen deshalb aufw&#228;ndig gefertigt und individuell verziert – je nach &#228;sthetischem Anspruch und qualitativen Aspekten kann der Kaufwert einer solchen Jagdwaffe durchaus im f&#252;nfstelligen Bereich liegen.<br />
Neben den Schusswaffen z&#228;hlen auch Klingenwaffen (auch kalte Waffen genannt) zum regul&#228;ren Jagdwaffenbestand mit &#228;hnlichem Status. Klingenwaffen k&#246;nnen, &#228;hnlich wie Schusswaffen, bei individueller Anfertigung durch einen Messerschmied ebenfalls sehr teuer werden und im vierstelligen Eurobereich liegen.</p>
<h2>Feuerwaffen im &#220;berblick</h2>
<p>Der Begriff der Feuerwaffe steht f&#252;r Schusswaffen im Allgemeinen, und umfasst Gewehre, B&#252;chsen, Flinten, Revolver und Pistolen, sowie solche mit kombiniertem B&#252;chsen- und Flintenlauf.<br />
B&#252;chsen und Flinten werden gerne sinnbildlich f&#252;r ein und die selbe Waffe verwendet, sie unterscheiden sich jedoch deutlich. So ist ein Gewehr dann eine B&#252;chse wenn sie einen gebogenen Lauf hat, im direkten Vergleich zur Flinte mit einen glatten und geraden Lauf f&#252;r den Schrotschuss. Es wird zwischen Vorderlader und Hinterlader differenziert.<br />
Im Gegensatz zum Gewehr geh&#246;rt der Revolver zu den Kurzwaffen, stellt eine Handwaffe dar, und ist nur in festgelegten Kalibern als Jagdwaffe zu verwenden. Gleiches gilt f&#252;r die Pistole, die sich vom Revolver dahingehend unterscheidet, dass Munition nicht einzeln eingelegt wird – die Pistole verf&#252;gt &#252;ber ein Magazin mit mehreren Schuss.<br />
Kombinierte Waffen, wie solche die einen B&#252;chsen- und Flintenlauf besitzen, dienen der Flexibilit&#228;t des Sch&#252;tzen, der somit wahlweise mit Schrot oder Kugelpatronen laden kann. Schrotmunition ist hierzulande jedoch nur f&#252;r die Jagd auf Enten und Co. gestattet – die Jagd auf Wildtiere wie Paarhufer mit Schrot ist untersagt.</p>
<h2>Die sogenannten kalten Waffen</h2>
<p>Als kalte Waffen werden vorwiegend Klingenwaffen bezeichnet, aber auch Sportwaffen wie der Lang- und Kurzbogen, mechanische Harpunen, Armbr&#252;ste und Speere fallen unter diese Gattung. Da sie jedoch f&#252;r die Jagd nicht zugelassen sind beschr&#228;nkt man sich beim Begriff der kalten Waffe jedoch &#252;berwiegend auf Waffen mit Klingen.<br />
Anders als die Feuerwaffe dient die Klingenwaffe in der Regel jedoch nicht der aktiven Jagd, sondern dem finalen Gnadenakt – der endg&#252;ltigen T&#246;tung des erlegten Tieres. Diese ist gesetzlich vorgeschrieben. Als g&#228;ngigste und bekannteste kalte Waffe gilt im Jagdsegment das Jagdmesser. Es dient der T&#246;tung ebenso wie dem Zerlegen und Ausweiden, findet aber auch als rein praktisches Utensil Verwendung. Speziell f&#252;r die T&#246;tung erlegter Tiere gibt es den sogenannten Nicker – er dient der schnellen und effizienten T&#246;tung, die durch seine spezielle Klingenform gew&#228;hrleistet wird. Der Nicker kommt haupts&#228;chlich zum Einsatz, lediglich bei der T&#246;tung von Wildschweinen wird die sogenannte Saufeder genutzt. Hierbei handelt es sich um einen kurzen Spie&#223;. Bei der Kombination aus Waidblatt und Nicker spricht man von einem Waidbesteck, f&#252;r das reine Zerlegen des Fleisches wird die Praxe verwendet.</p>
<p>Bild: Bergringfoto &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Voraussetzung f&#252;r die Ausstellung eines Jagdscheins</title>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 11:36:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jagen]]></category>
		<category><![CDATA[Jagdschein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Jagdschein ist ein Pflichtdokument, ohne das die Aus&#252;bung der Jagd bei uns gesetzeswidrig w&#228;re. F&#252;r die Ausstellung eines Jagdscheines gelten verschiedene Kriterien, deren Erf&#252;llung ganzheitlich gegeben sein muss. Hierzu geh&#246;rt auch der erfolgreiche Abschluss einer J&#228;gerpr&#252;fung. Diese besteht aus einem Lehrgang sowie einer abschlie&#223;enden staatlichen Pr&#252;fung. Der Lehrgang muss mindestens 60 Stunden in Theorie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.jagdbekleidung.org/wp-content/uploads/2011/05/Jaeger3-300x200.jpg" alt="" title="Der Jagdschein: Voraussetzung, Kosten und Anforderungen" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-20" /><strong>Der Jagdschein ist ein Pflichtdokument, ohne das die Aus&#252;bung der Jagd bei uns gesetzeswidrig w&#228;re. F&#252;r die Ausstellung eines Jagdscheines gelten verschiedene Kriterien, deren Erf&#252;llung ganzheitlich gegeben sein muss. Hierzu geh&#246;rt auch der erfolgreiche Abschluss einer J&#228;gerpr&#252;fung.</strong></p>
<p><span id="more-19"></span></p>
<p>Diese besteht aus einem Lehrgang sowie einer abschlie&#223;enden staatlichen Pr&#252;fung. Der Lehrgang muss mindestens 60 Stunden in Theorie sowie Praxis umfasst haben. Neben der J&#228;gerpr&#252;fung schreibt der Staat den Abschluss einer Jagdhaftpflichtversicherung vor – diese ist eine Grundvoraussetzung f&#252;r den Jagdschein um Personensch&#228;den sowie Sachsch&#228;den finanziell abzudecken. Die Abdecksumme umfasst mindestens 50.000 Euro f&#252;r Sachsch&#228;den und 500.000 Euro f&#252;r Personensch&#228;den. Dar&#252;ber hinaus erfordert der Jagdschein die Vorlage eines einwandfreien F&#252;hrungszeugnisses, sowie die pers&#246;nliche Zuverl&#228;ssigkeit nach dem Waffengesetz. Die Vollj&#228;hrigkeit wird ebenfalls vorausgesetzt, obgleich hier der Jugendjagdschein noch eine Ausnahme bildet, welcher fr&#252;hestens mit 16 Jahren ausgestellt werden kann. Bei der Ausstellung des Jagdscheines kann zwischen einer Tages- und der Jahreskarte unterschieden und gew&#228;hlt werden. Weitere Formen stellen der Falknerjagdschein und der Ausl&#228;nderjagdschein dar. S&#228;mtliche Jagdscheine verlieren mit Ablauf der Frist ihre G&#252;ltigkeit, sodass im Anschluss erneut s&#228;mtliche Kriterien auf dem Pr&#252;fstand landen.</p>
<h2>Welchen Zweck erf&#252;llt der Jagdschein und wozu berechtigt er?</h2>
<p>Im Fokus des Jagdscheines und dessen Ausstellung steht die Kernfrage der F&#228;higkeit des J&#228;gers die Jagd nach allen gesetzlichen Gesichtspunkten professionell und verantwortungsvoll auszu&#252;ben. Dies betrifft nicht nur blo&#223; den richtigen Umgang mit Schusswaffen, sondern auch die intellektuelle F&#228;higkeiten das Gefahrenpotential scharfer Waffen zu realisieren und damit umgehen zu k&#246;nnen. Dar&#252;ber hinaus muss der J&#228;ger mit s&#228;mtlichen Vorschriften, die mit der Aus&#252;bung der Jagd einhergehen Bescheid wissen, und das nachweislich. Der Jagdschein stellt somit den Nachweis einer ausreichenden Ausbildung dar, f&#252;r einen bestimmten, vorher festgelegten Zeitrahmen. Dies garantiert einen Mindeststandard, der auch durch die Schwierigkeit der Pr&#252;fung und folglich hoher Durchfallquoten gew&#228;hrleistet wird.<br />
Eine Berechtigung zum willk&#252;rlichen Jagen bedeutet der Jagdschein indes nicht. Dieses Recht steht lediglich den Grundst&#252;ckseigent&#252;mern mit Beschr&#228;nkung auf eben jenes zu, und die eine Jagdzulassung innerhalb ihrer Grenzen auch an Dritte ausstellen d&#252;rfen.</p>
<p>Der Jagdscheinbesitzer ist durch den Jagdschein berechtigt die T&#228;tigkeit der Jagd auszuf&#252;hren, bei der Jagd, und s&#228;mtlichen damit in Verbindung stehenden Situationen (bspw. Anfahrt zu einem Jagdgebiet) f&#252;r die Jagd zugelassene Waffen mit sich zu f&#252;hren und zu erwerben, sowie erlegtes Wild unter gesetzlichen Auflagen zu verwerten und f&#252;r den Verkauf freizugeben.<br />
Ein Erwerb von Kurzwaffen ist nicht vorgesehen, wobei zwei jagdberechtigte Kurzwaffen als inbegriffen gelten.</p>
<h2>Der Jugendjagdschein</h2>
<p>Der Jugendjagdschein kann an Jugendliche vom 16. bis zum 18. Lebensjahr ausgestellt werden, unterliegt den gleichen Anforderungen und Bedingungen wie der regul&#228;re Jagdschein, und berechtigt den Inhaber dazu im Beisein eines Erziehungsberechtigten die Jagd auszu&#252;ben, wobei der Erziehungsberechtigte zwar Erfahrung in der Jagd haben, aber nicht zwingend &#252;ber einen aktuell g&#252;ltigen Jagdschein verf&#252;gen muss. Auch der Jugendjagdschein wird erst nach erfolgreicher Pr&#252;fung ausgestellt, und berechtigt ebenfalls zum F&#252;hren von Jagdwaffen, nicht aber f&#252;r den Erwerb von Waffen und/oder Munition. Der Jugendliche darf seine Ausbildung bereits mit dem 15. Lebensjahr beginnen und absolvieren, die Ausstellung der Jagdberechtigung erfolgt jedoch fr&#252;hestens mit der Vollendung des 16. Lebensjahres.</p>
<p>Bild: Bergringfoto &#8211; Fotolia.com</p>
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		<item>
		<title>Die Jagd und die verschiedenen Jagdarten</title>
		<link>http://www.jagdbekleidung.org/2011/05/die-jagd-und-die-verschiedenen-jagdarten/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 May 2011 14:30:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jagen]]></category>
		<category><![CDATA[Jagd]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Laufe der Geschichte haben sich verschiedene Arten der Jagd herausgebildet, die grunds&#228;tzlich alle das gleiche Ziel, das Erlegen von Wild, verfolgen, jedoch teilweise g&#228;nzlich unterschiedliche Methoden zum Gegenstand haben. Oberbegrifflich kann man zwischen zwei Arten sprechen, der Einzeljagd sowie die Gesellschaftsjagd. Die Einzeljagd wird von einem J&#228;ger im Form der Durchforstung des Waldes oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.jagdbekleidung.org/wp-content/uploads/2011/05/Jagd-300x200.jpg" alt="" title="Die Jagd: Historie und Anforderungen" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-13" /><strong>Im Laufe der Geschichte haben sich verschiedene Arten der Jagd herausgebildet, die grunds&#228;tzlich alle das gleiche Ziel, das Erlegen von Wild, verfolgen, jedoch teilweise g&#228;nzlich unterschiedliche Methoden zum Gegenstand haben. Oberbegrifflich kann man zwischen zwei Arten sprechen, der Einzeljagd sowie die Gesellschaftsjagd.<br />
Die Einzeljagd wird von einem J&#228;ger im Form der Durchforstung des Waldes oder von einem Hochsitz aus ausge&#252;bt. Bei der Durchforstung kommen regelm&#228;&#223;ig auch Jagdhunde zum Einsatz, h&#228;ufig ist das Ziel aber gar nicht die aktive Erlegung von Wild, sondern die Jagd an sich. Eine besondere Form der Einzeljagd ist die Pirsch.</strong></p>
<p><span id="more-12"></span></p>
<p>Bei der Gesellschaftsjagd nehmen mehrere Personen teil. Hier ist nicht selten ein Berufsj&#228;ger anwesend der die Jagd entweder &#252;berwacht, die Teilnehmer in die Thematik und Vorgehensweisen einf&#252;hrt, oder gar die Jagd als Gruppenevent ausrichtet. Er kann aktiv wie passiv agieren, je nach Erfahrungsstand der anwesenden J&#228;ger, und der Kenntnis &#252;ber das umliegende Jagdgebiet sowie Wildst&#228;nde.<br />
Man unterscheidet zwischen der Treibjagd, bei der Jagdhunde zugegen sind, der eher gem&#228;chlicheren Dr&#252;ckjagd, sowie der Ausdauerjagd, bei der das Wild bis dessen Ersch&#246;pfung verfolgt und dann erst erlegt wird. Sie ist zugleich die &#228;lteste Form des Jagens.</p>
<p>Auch die Fallenjagd bedarf Erw&#228;hnung, wobei hier lediglich die Lebendfalle gesetzlich erlaubt, allerdings dennoch nicht gerne gesehen ist. Sogenannte Totschlagfallen sind hierzulande unter Androhung schwerster Strafen und Bu&#223;gelder eine Straftat.</p>
<p>Eine ganz besondere Art ist dar&#252;ber hinaus die Beizjagd. Hier wird mit Hilfe von Greifv&#246;geln Jagd auf andere V&#246;gel und Fluchttiere gemacht, wie beispielsweise Kaninchen. In dem Zusammenhang ist auch der Berufsstand des Falkners interessant.</p>
<h2>Voraussetzungen f&#252;r die Aus&#252;bung einer Jagd</h2>
<p>S&#228;mtliche genannten Jagdarten d&#252;rfen ausnahmslos von J&#228;gern durchgef&#252;hrt werden. J&#228;ger ist diejenige Person die &#252;ber einen g&#252;ltigen Jagdschein verf&#252;gt, der im Anschluss an die staatlich geregelte und anerkannte J&#228;gerpr&#252;fung ausgestellt wird und zeitlich begrenzt ist. Die Voraussetzungen zur erfolgreichen Absolvierung der Jagdpr&#252;fung sind enorm hoch, und nur ein kleiner Prozentsatz der Pr&#252;fungsteilnehmer kann den Standard erf&#252;llen. Dies dient zum einen zum Schutz von Mensch, Tier und Umwelt, als auch dazu den Stand des J&#228;gers nicht &#220;berhand nehmen zu lassen, was sich nachteilig auf den Wildbestand auswirken d&#252;rfte.</p>
<p>S&#228;mtliche J&#228;ger m&#252;ssen sich zudem mit einer speziellen Haftpflichtversicherungen absichern, deren Abdecksumme fest geregelt ist. Hinzu kommt, dass die Jagd nur mit entsprechend als solche deklarierten Jagdwaffen, fast ausschlie&#223;lich Langwaffen, ausgef&#252;hrt werden darf. Schrotwaffen sind indes bei der Wildjagd (Paarhufer) verboten. Im Fokus der T&#246;tung eines Tieres steht auch hier das Tierschutzgesetz, das besagt, dass die T&#246;tung human und professionell, das hei&#223;t fachgerecht durchgef&#252;hrt werden muss. Ein erlegtes, noch lebendes Tier soll umgehend durch einen Kopf- oder Genickschuss gestreckt werden um unn&#246;tiges Leiden zu verhindern.</p>
<h2>Die Jagd in der Historie</h2>
<p>Historisch betrachtet gibt es die Jagd bereits seit der Altsteinzeit. Sie diente ausschlie&#223;lich zur Nahrungsbeschaffung und zur Fellverwertung. Im Laufe der Zeit, und der aufkommenden Tierzucht, wurde der Anspruch an die Nahrungsbeschaffung durch das Jagen immer geringer und unn&#246;tiger. Die Jagd entwickelte sich mehr und mehr zu einem Freizeitsport f&#252;r privilegierte Personen von Adel, einhergehend mit der Troph&#228;enjagd, die rein auf Eitelkeiten zur&#252;ckzuf&#252;hren ist, und mit der eigentlichen Jagd nicht mehr viel zu tun hat – sie verkam zum Sport. Heute liegt der Sinn weitestgehend in h&#246;heren Motiven, insbesondere beim Berufsstand des J&#228;gers. Die Jagd ist grunds&#228;tzlich staatlich so reglementiert, dass die Aus&#252;bung der Jagd keinen negativen Einfluss auf Tierbest&#228;nde und Umwelt haben.</p>
<p>Foto: Bergringfoto &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Die richtige Jagdbekleidung</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 09:33:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Jagdbekleidung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Maler tr&#228;gt Wei&#223;, der Elektriker Blau, Dachdecker kennt man vorwiegend in Braunt&#246;nen, und der J&#228;ger – der tr&#228;gt Gr&#252;n. Das ist das vorherrschende Klischeebild von der J&#228;gerkluft, und tats&#228;chlich bringen wir bereits den Kleinsten von uns mit diversen Kinderliedern bei, dass der J&#228;ger gr&#252;ne Kleidung tr&#228;gt. Dies muss jedoch ein klein wenig differenzierter betrachtet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.jagdbekleidung.org/wp-content/uploads/2011/05/Jaeger2-300x214.jpg" alt="" title="Jagedbekleidung: Worauf ist zu achten?" width="300" height="214" class="alignleft size-medium wp-image-17" /><strong>Der Maler tr&#228;gt Wei&#223;, der Elektriker Blau, Dachdecker kennt man vorwiegend in Braunt&#246;nen, und der J&#228;ger – der tr&#228;gt Gr&#252;n. Das ist das vorherrschende Klischeebild von der J&#228;gerkluft, und tats&#228;chlich bringen wir bereits den Kleinsten von uns mit diversen Kinderliedern bei, dass der J&#228;ger gr&#252;ne Kleidung tr&#228;gt. Dies muss jedoch ein klein wenig differenzierter betrachtet werden, das gr&#252;ne Kleidung nat&#252;rlich nicht automatisch J&#228;gerkleidung ist, ebenso wenig tr&#228;gt der J&#228;ger grunds&#228;tzlich Gr&#252;n, und dar&#252;ber hinaus m&#252;ssen an die Kleidung des J&#228;ger gewisse Anforderungen gestellt werden, sodass auch nicht jedes gr&#252;ne Kleidungsst&#252;ck f&#252;r die Jagd geeignet ist. Fakt ist, dass Gr&#252;n durchaus die dominierende Farbe der J&#228;gerkluft darstellt – im Fokus steht jedoch, &#228;hnlich wie bei den Tarnfarben des Milit&#228;rs, die Anpassung an die Umwelt. Daher kommen auch andere Naturfarben wie Braun, Braunt&#246;ne, Khaki und Schwarz zum Einsatz. Die bekanntesten Bilder von J&#228;gern in ihrer traditionellen gr&#252;nen Kluft stammen vermutlich aus der bildenden Kunst sowie dem Fernsehen. Besonders bayrische und &#246;sterreichische Heimatfilme zeigen den J&#228;ger in traditionellem Gr&#252;n, und entsprechen damit dem einheitlichen Klischee dessen was man findet was ein J&#228;ger einfach tragen sollte.</strong></p>
<p><span id="more-16"></span></p>
<h2>Anforderungen an die J&#228;gerbekleidung</h2>
<p>Traditionell wurde die Jagdkleidung aus Wolle und Baumwolle (Filz) sowie Leder gefertigt, um auch widrigen Witterungen zu bestehen. Der J&#228;ger, Revierj&#228;ger oder auch F&#246;rster ist nicht an eine Saison gebunden, sodass seine Kleidung im Sommer wie im Winter allen Anforderungen standhalten muss – durch den permanenten Kontakt mit Wetter und unmittelbarer Natur unterliegt der J&#228;ger mit seiner Kleidung besonders starker Beanspruchung. Hochwertige Materialien und eine qualitativ &#252;berzeugende Verarbeitung sind somit seit jeher wichtige Aspekte f&#252;r den J&#228;ger. Das Material muss &#228;u&#223;erst strapazierf&#228;hig sein, luftdurchl&#228;ssig (heute w&#252;rde man zu moderneren Materialien auch thermoaktiv sagen), robust, m&#246;glichst wasserdicht, und nat&#252;rlich ger&#228;uscharm. Letzteres ist besonders f&#252;r die Pirsch und das Anpirschen wichtig, um das Wild nicht mit unn&#246;tigen Ger&#228;uschen durch die eigene K&#246;rperbewegung vorzuwarnen und somit zu verschrecken. Offizielle Sommer- und Winterkleidung gibt es keine. Je nach Jagdgebiet und Klima kann aber sowohl farblich wie auch im Material variiert werden.</p>
<h2>Bestandteile der Jagdbekleidung</h2>
<p>Da es traditionell keine saisonale Kleidung f&#252;r den J&#228;ger gibt sind die Hosen grunds&#228;tzlich lang. Dies dient jedoch auch dem Schutze des J&#228;gers, der sich durch &#196;ste, Gestr&#252;pp und Unterholz arbeiten muss, nicht selten liegend, um sein Ziel zur Strecke zu bringen. Kurze Hosen w&#228;ren hier suboptimal, und k&#246;nnen im schlimmsten Fall zu unn&#246;tigen Verletzungen und Hautkontakt mit giftigen Pflanzen f&#252;hren.<br />
Zum Schutz vor durchn&#228;ssten Hosenbeinen gibt es die sogenannten Beinlinge (Chaps), eine Art &#220;berhose, die man &#252;ber der eigentlichen Hose tr&#228;gt. Auch Gamaschen geh&#246;ren zum Sortiment des J&#228;gers zum Schutz vor N&#228;sse.<br />
Als Oberbekleidung gelten in der Regel Hemden und (Polo-) Shirts als g&#228;ngig. Jacken, die fr&#252;her h&#228;ufig aus Leder angefertigt wurden, bestehen heute dagegen vorwiegend aus Synthetik, sind thermoregulierend, wasserdicht und von geringen Gewicht. Neben der Jacke kommt auch die Weste zum Einsatz. Je nach Jahreszeit variieren bei der Jagdbekleidung auch die Dicke der verwendeten Stoffe, und von der Einzelteilkleidung &#252;ber den Overall ist alles vertreten.<br />
In der Tradition wird die Jagdbekleidung von einem Jagdhut gekr&#246;nt. Moderner J&#228;ger verzichten jedoch meist darauf, oder ersetzen den Jagdhut gegen andere H&#252;te und Basecaps. Der Chic ist auch hier ein Aspekt, und Mode wird durchaus ernst genommen.<br />
S&#228;mtliche Kleidungsst&#252;cke sind im Idealfall mit einer Vielzahl von Taschen versehen, um n&#246;tiges Jagdutensil am K&#246;rper tragen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Bild: Bergringfoto &#8211; Fotolia.com</p>
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